Handverlesene Kaffeespezialitäten aus aller Welt aus direktem Handel
Die Kaffees der Berliner Kaffeerösterei kommen aus allen Teilen der Welt entlang des sogenannten Kaffeegürtels.
Unsere Leidenschaft für hochwertigen Kaffee führt uns dabei zu den abgelegensten Ecken der Welt, wo wir direkt mit Kleinbauern und lokalen Kooperativen zusammenarbeiten, um Ihnen einzigartige Kaffeeerlebnisse zu bieten.
Jede unserer Kaffeespezialitäten erzählt dabei die Geschichte ihres Ursprungs und der Farm, auf der sie angebaut wird. Von den vulkanischen Böden Guatemalas, über die üppigen Regenwälder Kolumbiens, bis hin zu den majestätischen Bergen Äthiopiens und weiter bis nach Indonesien.
Hier stellen wir Ihnen Kenia vor, von wo die Berliner Kaffeerösterei hochwertige Spezialitäten Kaffees bezieht. Entdecken Sie den dazugehörigen Kaffee und bekommen und ein paar der geschätzten Kaffeebauern aus dieser Region, mit denen wir direkt zusammenarbeiten und die wir teilweise seit vielen Jahren persönlich kennen - ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre.
Und das Ergebnis? Ein starker Schluck Berlin!
Kaffee aus Kenia - Zusammenfassung
Kenia – Kaffee mit leuchtendem Charakter
Kenia setzt Maßstäbe. Seine Arabicas fallen durch klare Aromen und eine ausgeprägte Intensität auf. Bohnen aus Ostafrika gelten unter Fachleuten als Referenz für lebendige Säure und facettenreiche Frucht. Wer kräftige Frucht und Spritzigkeit wünscht, kommt an Kenia nicht vorbei.
Rote Erde, kühle Höhen und der Mount Kenya
Kenias Kaffee wächst rund um den Mount Kenya und entlang der Aberdare Berge im zentralen Hochland. Die besten Lagen reichen von 1.500m bis 2.100m. Hier treffen fruchtbare, vulkanische Böden auf ein kühles Klima. Diese Bedingungen führen dazu, dass die Kirschen langsam reifen und mehr Zucker und Aromastoffe ausbilden. Das Ergebnis schmecken Sie in jeder Tasse.
Die Böden sind reich an Eisenoxid und Mineralien. Dieser Mix prägt den Geschmack und verleiht dem Kaffee seine besonderen Aromen. Zwei Regenzeiten pro Jahr versorgt die Pflanzen zuverlässig mit Feuchtigkeit. Die Ernte folgt diesen Zyklen und teilt sich in eine Haupternte von Oktober bis Dezember und eine Nebenernte von April bis Juni.
Nyeri, Kirinyaga, Kiambu – das Herz des Anbaus
Die Regionen im zentralen Hochland liefern Kenias feinste Kaffees. Nyeri liegt zwischen dem Mount Kenya und den Aberdare-Bergen und gilt als eine der besten Lagen der Welt. Die Farmen reichen dort bis auf 2.100 Meter und das kühle Klima mit viel Nebel erzeugt Bohnen von enormer Dichte. In der Tasse zeigen sie helle Säure, florale Noten und eine klare Süße.
SL 28 und SL 34 – zwei Sorten, die Geschichte schrieben
Kein anderes Land verbinden wir so stark mit zwei Varietäten wie Kenia mit SL 28 und SL 34. Das Kürzel SL steht für Scott Laboratories. In den 1930er Jahren suchten die Forscher dort gezielt nach Arabica-Pflanzen, die Trockenperioden standhalten und zugleich hohe Erträge bringen.
SL 28 stammt aus einer Selektion mit Wurzeln in Tansania und zählt bis heute zu den prägenden Varietäten Kenias. Sie überzeugt durch ihre Widerstandskraft und ein stabiles Ertragsniveau, selbst viele Jahre nach der Pflanzung. SL 34 geht auf einen einzelnen Baum vom Loresho Estate nahe Nairobi zurück und entwickelt sich in kühlen Höhenlagen mit ausreichend Niederschlag besonders gut. Dort bildet sie kräftige Pflanzen und große, saftige Kirschen aus.
In der Tasse stehen beide Varietäten für das typische Kenia-Profil mit strahlender Säure, intensiven Beeren und Zitrusnoten sowie einer weinähnlichen Tiefe. Zusammen machen SL 28 und SL 34 rund 80 Prozent der kenianischen Ernte aus.
Die kenianische Washed-Methode
Das Grading-System – was AA bedeutet
Kenia sortiert seinen Rohkaffee nach Größe und Dichte. Die höchste Stufe trägt die Bezeichnung AA und steht für die größten Bohnen, die mehr ätherische Öle liefern und ein intensiveres Profil aufweisen. Nach dem Grading gehen die Lots an die Nairobi Coffee Exchange und kommen dort jede Woche zur Auktion. Kenia erzielt im Schnitt die höchsten Kilopreise aller Kaffee anbauenden Länder. Die Note AA+ geht noch einen Schritt weiter und kennzeichnet Lots, die qualitativ im Cupping überzeugen. Ein solcher Kaffee vereint Größe, Dichte und sensorische Brillanz.
Die Baragwi Kooperative entdecken
So schmeckt Kenia in der Tasse
Kenianischer Kaffee fordert Ihren Gaumen. Im Vordergrund schmecken Sie rote Johannisbeere, Grapefruit, Mandarine und Hagebutte. Dahinter liegen feine Lagen von schwarzem Tee und dunkler Schokolade, die Sie im Abgang schmecken. Der Körper fällt seidig und sahnig aus. Mit hellen Röstgraden betonen wir die Frucht und die floralen Noten des Kaffees. Ein mittlere Röstgrad bringt Noten von Schokolade und Karamell stärker hervor und rundet die Spritzigkeit ab.
Unser Kenia AA+ Samburu
In unserer Rösterei führen wir den Kenia AA+ Samburu aus der Region Kiganjo. Die Bohnen wachsen auf 1.700 Metern Höhe auf eisenreichen Lehmböden und stammen von der Cooperativa Tekangu. Die Farmer pflanzen dort Bäume als Schutz vor der Sonne, die das Wachstum verlangsamen und den Bohnen mehr Zeit zum reifen geben. Die Sorten SL 28 und SL 34 bilden die Basis dieses Kaffees.
In der Tasse zeigt er Noten von Orangenblüte, Mandarine und roten Johannisbeeren. Ananas und eine feine Süße runden das Bild ab. Der mittlere Röstgrad betont die Balance zwischen Frucht und Schokolade. Liebhabern hellerer Profile bieten wir einen hellen Röstgrad an, der die Frucht und eine perlende Säure freisetzt. Ob in der French Press, im Handfilter oder der Cafetiere, dieser Kaffee entfaltet bei jeder Methode sein facettenreiches Profil.
Warum Sie Kenia entdecken sollten
Kenia liefert Kaffeebohnen die begeistern. Seine lebendige Säure, die präzisen Fruchtnoten und der seidige Körper machen jeden Schluck zum Erlebnis. Hinter jedem Lot stecken kleine Farmen mit langer Tradition und ein System, das Qualität bei der Auktion belohnt. Kein anderer Ursprung schmeckt wie Kenia. Entdecken Sie unseren Kenia AA+ Samburu in der Berliner Kaffeerösterei. Wir rösten ihn so, dass die Herkunft in jeder Tasse lebendig bleibt. Probieren Sie den Unterschied.
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