Handverlesene Kaffeespezialitäten aus aller Welt aus direktem Handel
Die Kaffees der Berliner Kaffeerösterei stammen aus allen Teilen der Welt, entlang des sogenannten Kaffeegürtels. Diese Leidenschaft für außergewöhnlichen Kaffee führt uns zu abgelegenen Ecken der Erde, wo wir direkt mit Kleinbauern und lokalen Kooperativen zusammenarbeiten. Jede unserer Kaffeespezialitäten erzählt dabei die Geschichte ihres Ursprungs und der Farm, auf der sie wächst. Hier stellen wir Ihnen Kuba vor, woher die Berliner Kaffeerösterei ihre kubanischen Spezialitäten bezieht. Entdecken Sie den dazugehörigen Kaffee und erfahren Sie mehr über die Region Sierra Maestra, aus der unsere Bohnen stammen.
Kaffee gehört in Kuba nicht ins stille Kämmerlein. Er gehört auf die Straße, in den Stehkaffee, ins Gespräch.
Kaffee aus Kuba: Zusammenfassung
Kuba zählt zu den geschichtsträchtigsten Kaffeeländern der Karibik. Vulkanreiche Böden und die geschützten Hänge der Sierra Maestra schaffen die Grundlage für einen samtigen, würzigen Kaffee mit Noten von Tabak, Honig und Kakao. Politische Umbrüche und wirtschaftliche Krisen prägten den Anbau über weite Teile des 20. Jahrhunderts, dennoch bleibt Kuba bis heute ein fester Bestandteil der Kaffeewelt.
Kuba: Ein Geheimtipp mit langer Geschichte
Die ersten Kaffeepflanzen erreichten Kuba bereits 1748, in der Nähe von Havanna entstand die erste Plantage der Insel. Ihren eigentlichen Aufschwung erlebte die kubanische Kaffeewirtschaft erst 1791. Nach dem Sklavenaufstand im benachbarten Haiti flohen zahlreiche französische Plantagenbesitzer nach Kuba und brachten ihr Wissen über Anbau und Verarbeitung mit. Innerhalb weniger Jahrzehnte entstanden in den Bergen rund um Santiago de Cuba und in der Sierra Maestra Hunderte Plantagen. Die Vereinten Nationen erklärten diese historischen Anlagen im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe, als Zeugnis einer landwirtschaftlichen Pionierleistung in schwierigem Gebirgsgelände.
Kubas Kaffeegeschichte im Überblick
Auf eine Bohne tippen.
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Perfekte Bedingungen in der Sierra Maestra
Genau hier, in der Sierra Maestra, liegt auch heute noch eines der wichtigsten Anbaugebiete des Landes. Schattenbäume schützen die Pflanzen vor der tropischen Sonne, sandiger Lehmboden und die Höhenlage um 900 Meter sorgen für eine langsame Reifung der Kirschen. Diese Kombination aus Klima, Boden und Höhenlage prägt den Charakter jeder einzelnen Bohne.
Tradition und Ernte
Der Kaffee aus Kuba wächst häufig auf kleinen Familienbetrieben, die Ernte erfolgt größtenteils von Hand. Nur die reifsten Kirschen wandern in den Korb, der Rest bleibt noch einige Tage am Strauch. Diese Sorgfalt bei der Ernte zeigt sich später deutlich in der Tasse, denn ungleichmäßig gereifte Kirschen bringen unruhige, unausgewogene Röstungen hervor.
Jede Bohne steht für rund 10.000 Hektar Anbaufläche. Innerhalb von etwas mehr als fünfzig Jahren schrumpfte die kubanische Kaffeeanbaufläche um über 80 Prozent.
Geschmack und Aromen
Kubanischer Kaffee zeigt sich selten laut oder fruchtig, stattdessen dominieren warme, erdige Töne. Tabak, Honig und Kakao prägen das Tassenprofil, oft begleitet von einer feinen Vanillenote. Die Säure bleibt dabei zurückhaltend.
Zwischen Krise und neuem Aufschwung
Das 20. Jahrhundert verlief für den kubanischen Kaffee deutlich schwieriger als die Jahrzehnte davor. Die Revolution veränderte die Eigentumsverhältnisse auf den Plantagen grundlegend, das Handelsembargo der USA schnitt wichtige Absatzmärkte ab. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion verlor Kuba zusätzlich einen seiner größten Abnehmer. Die Anbaufläche schrumpfte von rund 170.000 Hektar im Jahr 1961 auf etwa 28.000 Hektar im Jahr 2013. Bis heute läuft der gesamte Export über die staatliche Agentur Cubaexport, die Bauern und Verarbeitern einen zentral festgelegten Preis zahlt. Gleichzeitig investiert die kubanische Regierung inzwischen wieder gezielt in neue Plantagen, langsam erholt sich die Produktion.
Ein Kaffeeerlebnis mit Geschichte und Geschmack
Trotz aller Rückschläge bleibt Kaffee im Alltag der Insel allgegenwärtig. Der Café Cubano, ein stark gesüßter Espresso, gehört zum festen Ritual des Tages. Oft ergänzt ein Cortadito mit etwas Milch dieses Ritual. Genau diese Geschichte finden Sie auch in unserem Sortiment wieder. Unser Kuba Serrano Superior stammt direkt aus der Sierra Maestra, angebaut auf rund 900 Metern Höhe unter Schattenbäumen. Die Varietät Villalobos ergibt einen samtigen, würzigen Filterkaffee. Er zeigt Noten von Tabak, Honig, Kakao und Vanille. Die Säure bleibt dabei angenehm zurückhaltend. Wer lieber zum Siebträger greift, findet bei uns den Kuba Espresso aus derselben Bohne. Er zeigt sich kräftig und leicht holzig, mit Tabak und Vanille im Vordergrund. Im Abgang begleitet ihn ein feiner Schokoladenton.
Café Cubano
Ein starker, süßer Espresso mit cremigem Schaum, so wie er in Kuba zum Alltag gehört. Zubereitet mit unserem Kuba Espresso.
Zutaten
2 Shots Kuba Espresso (ca. 60 ml) |
ZubereitungSie brühen den Kuba Espresso frisch auf. Die ersten Tropfen fangen Sie in einer kleinen Tasse zusammen mit dem Zucker auf und verrühren beides kräftig, bis eine helle, cremige Schaummasse entsteht, die sogenannte Espuma. Anschließend gießen Sie den restlichen Espresso vorsichtig dazu, ohne den Schaum zu zerstören. Sofort servieren. |
Variante: Cortadito +
Für einen Cortadito geben Sie nach dem Verrühren der Espuma noch etwas warme, leicht aufgeschäumte Milch dazu. Das mildert die Intensität und macht den Café Cubano etwas milder im Geschmack.
Entdecken Sie Kubas Kaffeevielfalt
Lassen Sie sich von der Geschichte und den warmen Aromen des kubanischen Kaffees überraschen. Jede Tasse erzählt von französischen Kolonisten, von einer Revolution in den Bergen der Sierra Maestra und von einer Insel, die trotz aller Krisen am Kaffee festhält. Probieren Sie unseren Kuba Serrano Superior oder den Kuba Espresso und schmecken Sie ein Stück dieser Geschichte selbst.
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Direkt aus der Sierra Maestra
Kuba Serrano Superior250 g · Ganze Bohne · Filterkaffee
Der erste Schluck erinnert an einen warmen Nachmittag im Schatten hoher Bäume. Der Kuba Serrano Superior zeigt sich samtig und rund, mit einer spürbaren Süße von Honig und einem Hauch Kakao. Im Hintergrund liegt eine feine Tabaknote, dezent und nie aufdringlich, begleitet von einem zarten Vanilleton. Die Säure bleibt angenehm zurückhaltend, wodurch der Kaffee bemerkenswert weich und ausgewogen wirkt. Angebaut auf rund 900 Metern Höhe unter Schattenbäumen, reift die Varietät Villalobos in der Sierra Maestra langsam heran und wird anschließend gewaschen aufbereitet. Kuba Serrano Superior entdecken → |
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In Cuba getestet, hier bestellt. Bester Kaffee ever. – Kundenbewertung
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Voll im Geschmack, Schokolade und Karamell. – Kundenbewertung
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Splendid coffee! – Kundenbewertung
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Kurz erklärt
Warum ist Kaffee aus Kuba so selten im Handel?
Die Anbaufläche schrumpfte seit den 1960er Jahren drastisch, gleichzeitig läuft der gesamte Export über eine einzige staatliche Agentur. Diese Kombination begrenzt die verfügbare Menge auf dem internationalen Markt spürbar.
Was macht den Geschmack von kubanischem Kaffee aus?
Typisch sind warme, erdige Noten von Tabak, Honig und Kakao, oft begleitet von einer feinen Vanillenote. Die Säure bleibt dabei meist zurückhaltend, das Tassenprofil wirkt samtig und rund.
Woher stammt der Kaffeeanbau in Kuba ursprünglich?
Die erste Plantage entstand 1748 in der Nähe von Havanna. Ihren eigentlichen Aufschwung erlebte der Anbau erst 1791, als französische Plantagenbesitzer vor der Revolution in Haiti nach Kuba flohen und ihr Wissen mitbrachten.
Was bedeutet der Titel Weltkulturerbe für die kubanischen Plantagen?
Die UNESCO zeichnete die historischen Kaffeeplantagen im Südosten Kubas im Jahr 2000 aus, als Zeugnis einer landwirtschaftlichen Pionierleistung in schwierigem Gebirgsgelände. Der Titel würdigt die Geschichte des Anbaus, nicht ein bestimmtes Gütesiegel für den Kaffee selbst.
Wo bekomme ich Kaffee aus Kuba bei der Berliner Kaffeerösterei?
Im Sortiment finden Sie den Kuba Serrano Superior als Filterkaffee sowie den Kuba Espresso, beide stammen aus derselben Herkunft in der Sierra Maestra.